Babybelly Photography Berlin | Alles muss Raus – wir bauen um!
Willkommen bei Babybelly Photography Berlin by Norma mi Sol. Ich bin Fotografin und spezialisiert auf den Bereich Babybauch-, Neugeborenen- und Familien-Fotografie. * Shooting und Fotos Babybauch, Babys und Familien *
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- Alles muss Raus – wir bauen um!

Hallo ihr Lieben,

wie ihr wahrscheinlich schon mitbekommen habt, befindet sich Babybelly gerade im Umbau. Aber keine Sorge, bald erstrahlt das Atelier im neuen Glanz und wir können zusammen weitere und neue Babybelly-Momente darin einfangen. Ihr fragt euch wahrscheinlich, warum und welche Veränderungen jetzt genau anstehen. In diesem Jahr, feiert Babybelly Photography sein 5 jähriges Jubiläum. Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht, nicht wahr? Ich durfte in den vergangenen 5 Jahren unglaublich viel mitnehmen und erleben. Jede einzelne Person, die ich kennengelernt habe, hat mir ein Stück von dessen Leben anvertraut und mich daran teilhaben lassen. Zusammen haben wir viele schöne Momente erleben und festhalten können. Sowohl im Atelier als auch in der Natur.

Die Natur verändert sich ja beinahe wöchentlich und so entstehen immer wieder schöne Locations, die ich so gerne mit euch zusammen fotografiere. Mein Atelier ist jedoch über die Zeit in die Jahre gekommen. So wohl ich mich darin fühle, der Fußboden hatte bereits seine besten Jahre hinter sich gebracht. Er war wie eine alte Lady –  mit etwas Make-Up und gutem Licht, sah man ihm sein Alter nicht wirklich an. Aber wer genau hingeschaut hat, sah die Alterserscheinungen, versteckt unter vielen nett drapierten Teppichen.

Vorab möchte ich mich bei meinen fleißigen Helferinnen und Helfern bedanken, die im Atelier angepackt haben. Denn zu aller erst hieß es, zusammenpacken. Ihr glaubt gar nicht, welche Unmengen an Requisiten sich binnen 5 Jahren in meinem Atelier angesammelt haben.  Da kann man nur staunen, wie viel man innerhalb von vier Wänden verstauen kann.

Tag 1

Wir haben jedes Kleidungsstück, jeden Hintergrund, jedes Dekorstück und Mobiliar verpackt, verstaut und gesichert. Nachdem das getan war, haben wir alles in meinem Studioraum, gestapelt, um Platz zu schaffen, damit die Handwerker sich im Stylingbereich auslassen können. Die Tür zum Studiobereich haben wir luftdicht mit mehreren Planen verklebt, damit kein winziges Staubkörnchen eindringen kann.

Tag 2

Und dann kam der erste Schock. Die Handwerker bauten alles auf und zeigten mir das bestellte Vinyl. Es sah jedoch auf einmal ganz anders aus, als ich es in Erinnerung hatte. Es begann ein großes Hin und Her mit dem Zusteller, weil zunächst keine Seriennummer zu finden war und wir somit das Musterstück nicht mit den gelieferten Planken vergleichen konnten. Zum Glück konnte sich alles sehr schnell aufklären. Die bestellte Ware war richtig und als wir die Planke ins Licht gebracht haben, sah es plötzlich wieder gut aus und die Arbeit konnte weiter gehen. Was Licht nur alles ausmacht, nicht wahr!? Eine Farbe erstrahlt eben in jedem Raum und in jeder Lichtstimmung anders, das kann doch sehr verwirren.

Der alte Boden wurde nun komplett raus gerissen, der Untergrund ausgemessen und mit flüssiger Betonmasse ausgeglichen. Danach musste alles bis zum nächsten Tag trocknen.

Tag 3

Nun alle Winkel und Ecken sorgfältig ausgemessen, damit die Vinylplanken verlegt und verklebt werden konnten.

Tag 4

Der letzte Tag in diesem Raum, denn nun wurden nur noch die Sockelleisten angebracht und die Spuren der Verwüstung beseitigt.

Tag 5

Und nochmal von vorne. Nachdem der erste Raum fertig wurde, begann das Räumen von vorne. Diesmal räumten wir alles was im Studioraum war in den Stylingraum. Die Schwierigkeit hier bestand darin, dass wir eine Art Gang im Raum konstruieren mussten, durch den die Handwerker zur Toilette und dem Wasseranschluss kommen. Denn die befindet sich hinter dem Stylingraum und somit dort, wo nun das ganz Inventar verstaut ist. Damit auch diesmal kein Staubkörnen zu den Requisiten etc. gelangt, wurden wir kreativ und bauten einen Raumteiler aus stabiler Plane, den wir sowohl an der Decke als auch am Fußboden verklebten. Was soll ich sagen, es war genial. Die Handwerker hatten ihren Zugang und alles war geschützt.

Danach hieß es wieder Warten und Tee trinken oder wie im meinem Fall, ein paar Kaffees.

Tag 6

Der Fußboden wurde entsorgt und alle Unebenheiten ausgeglichen.

Tag 7

Der neue Fußboden wurde verklebt.

Tag 8

Die Fußbodenleisten wurden angebracht. Nach dem die Handwerker ihr Werk vollbracht haben, war es wieder Zeit, alles seinen seinen gewohnten Platz zu räumen. Und wenn einem beim Einpacken noch nicht aufgefallen ist, wie viel Sachen man besitzt, wird es einem spätestens wieder beim Einräumen bewusst. Natürlich ging auch mal etwas zu Bruch, aber wo gehobelt wird, da fällt eben auch Späne. Ich habe die Chance des Umräumens jedenfalls gleich noch für den vorzeitigen Frühjahrsputz und eine kleine Aussortierung genutzt. Vielleicht werde ich bald mal einen Flohmarkt für meine Fotografen-Kollegen machen. 🙂

Ich weiß ja nicht, ob es euch bei solchen Aktionen genauso geht, aber ich werde immer etwas sentimental, wenn ich alte Sachen wieder finde. Umräumen ist immer eine kleine Reise in die Vergangenheit, gepaart mit neuer Energieschöpfung für die nächste Reise in die Zukunft.

Ich bin sehr froh darüber, dass ich auch hierbei fleißige Unterstützer hatte. Und mithilfe von guter Musik, gutem Essen und guten Freunden, war alles wieder fix an seinem Platz und wir – fix und fertig aber glücklich. Mein neues altes Atelier ist noch sonniger als zuvor und strahlt so viel innere Wärme aus. Ich bin gespannt, wie ihr es wahrnehmt, wenn ihr mich besucht.

Und in diesem Sinne, freue ich mich schon auf die neuen großen und kleinen Momente, die wir dort miteinander erleben werden.

Eure Norma mi Sol